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1 φάλαρα
φάλαρα, τά (vgl. φαλαρός u. φαλός), ein blanker, metallner Haupt- od. Helmschmuck der Krieger, der zugleich zur Bedeckung diente, wahrscheinlich der die Backen schirmende Theil des Helms, entweder zwei an den Backen anliegende Metallplatten, Backenstücke, od. mehrere unter dem Kinn verbundene, mit blanken metallnen Schuppen belegte Riemen; Il. 16, 106; vgl. Buttm. Lexil. II p. 246 u. Schol. Il. 5, 743: φάλαρα οἱ ἐν ταῖς παραγναϑίσι κρίκοι, δι' ὧν αἱ παραγναϑίδες καταλαμβάνονται τῆς περικεφαλαίας. – Den sing. φάλαρον τιάρας hat nur Aesch. Pers. 652, vom Kopfschmucke der alten Perserkönige, wo auch wohl die herabhangenden Backenbedeckungen zu verstehen sind, deren Strab. XV p. 734 gedenkt, u. die noch auf parthischen Münzen wahrgenommen werden. – Auch die Backenstücke am Zaume der Pferde und Maulthiere, alles zu ihrem Kopfzeuge Gehörige, und übh. jeder blanke Pferdeschmuck, Her. 1, 215; κατ' ἀμπυκτήρια φάλαρα πώλων Soph. O. C. 1070; vgl. Eur. Suppl. 586; Xen. Hell. 4, 1,39; Pol. 6, 39, 3; das lat. phalerae.
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2 φάλαρα
φάλαρα, τά, ein blanker, metallener Haupt- od. Helmschmuck der Krieger, der zugleich zur Bedeckung diente, wahrscheinlich der die Backen schirmende Teil des Helms, entweder zwei an den Backen anliegende Metallplatten, Backenstücke, od. mehrere unter dem Kinn verbundene, mit blanken metallenen Schuppen belegte Riemen; sing. φάλαρον τιάρας, vom Kopfschmucke der alten Perserkönige, wo auch wohl die herabhängenden Backenbedeckungen zu verstehen sind u. die noch auf parthischen Münzen wahrgenommen werden. Auch die Backenstücke am Zaume der Pferde und Maultiere, alles zu ihrem Kopfzeuge Gehörige, und übh. jeder blanke Pferdeschmuck; lat. phalerae -
3 надувать щеки
vgener. die Backen aufblasen, die Backen aufpusten -
4 набить морду
v1) gener. (j-m) die Visage polieren (кому-л.), (кому-л.) (j-m)eins aufs Maul geben2) colloq. (j-m die) Visage polieren (кому-л.)3) rude.expr. (j-m die) Fresse polieren (кому-л.), (j-m) die Backen wattieren (кому-л.), (j-m) die Fresse polieren (кому-л.) -
5 capronae
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6 преувеличивать
v1) gener. (etw.) übertrieben hervorheben, Puff mächen (что-л.), dick auftragen, die Backen voll nehmen, die Schnäuze weit aufreißen, flaxen, flächsen, outrieren, überspitzen, übersteigern, flunkern, hochspielen, übertreiben2) med. aggravieren (симптомы болезни)3) colloq. (zu) dick auftragen, aufschneiden, stark auftragen4) liter. aufbauschen, die Farben dick auftragen5) lithol. überzeichnen -
7 хвастаться
v1) gener. Maul voll nehmen, auf hohem Pferd sitzen, auftrumpfen (mit D), auftun, das Maul (weit) aufreißen, das Maul voll nehmen, die Backen voll nehmen, die Schnäuze weit aufreißen, ein großes Maul haben, eine große Schnäuze häben, hofieren, prachten, prahlen (чем-л.), protzen (mit D), (от собств.) rodomontieren, sich aufs höhe Pferd setzen, sich aufs höhe Roß setzen, sich beniemen, sich brüsten (чем-л.), sich großartig häben, sich großtun (mit D) (чем-л.), sich in die Brust werfen, sich rühmen (÷åì-ë.; G âûñîê. mit D), trumpfen, brüsten (чем-либо), renommieren, blagieren, bolen, flaxen, flächsen, (mit D) großmachen, (mit D) großtun (чем-л.), prachern, (mit D) sich großmachen2) colloq. Sprüche mächen, Wind machen, auf dem hohen Pferd sitzen, aufschneiden, dicke Töne reden, eine Stange angeben, großartig auftreten, große Töne reden, kohlen, sich dicktun, dicke Tone reden, angeben, auftrumpfen, großtun (чем-л.), protzen, schwadronieren3) dial. bohlen, pratschen4) obs. bramarbasieren5) swiss. sich auflassen6) S.-Germ. brodeln, sich berschen, sich berschten7) avunc. auf den Putz hauen, einen losen Rand haben, sich dick tun, sich dicke tun, dicktun8) low.germ. braschen -
8 blow out
1. transitive verb1) (extinguish) ausblasen [Kerze, Lampe]2) (by explosion)the explosion blew all the windows out — durch die Explosion flogen alle Fensterscheiben raus
2. intransitive verbblow somebody's/one's brains out — jemandem/sich eine Kugel durch den Kopf jagen (ugs.)
[Reifen:] platzen; [Kerze, Lampe:] ausgeblasen werden3. reflexive verb[Sturm:] sich legen* * *(to extinguish or put out (a flame etc) by blowing: The wind blew out the candle; The child blew out the match.) ausblasen* * *◆ blow outI. vt1. (extinguish)to \blow out out ⇆ a candle eine Kerze ausblasen2. (stop)the storm had \blow outn itself out der Sturm hatte sich ausgetobt3. (burst)4. (kill)to \blow out out ⇆ one's/sb's brains sich/jdm eine Kugel durch den Kopf jagen fam5. (fill)to \blow out out ⇆ one's cheeks die Backen aufblasenII. vi1. candle, fire verlöschen2. tyre platzen* * *1. vi2. vt sep1) candle ausblasen, löschen2) (= fill with air) one's cheeks aufblasen3)to blow one's/sb's brains out — sich/jdm eine Kugel durch den Kopf jagen (inf)
3. vr(wind, storm) sich legen; (fig, passion) verpuffen (inf)* * *A v/t3. ELEK Funken etc löschen4. a) ein Rohr etc durch-, ausblasenb) etwas herausblasen5. heraussprengen, -treiben:blow out one’s brains umg sich eine Kugel durch den Kopf jagen6. einen Reifen etc platzen lassen:9. sl eine Veranstaltung etc abblasenB v/i1. ausgeblasen werden, verlöschen2. herausgesprengt oder herausgetrieben werden3. → blow1 B 12 b, B 12 c4. verpuffen (Sprengladung)5. sich austoben (Sturm)* * *1. transitive verb1) (extinguish) ausblasen [Kerze, Lampe]2. intransitive verbblow somebody's/one's brains out — jemandem/sich eine Kugel durch den Kopf jagen (ugs.)
[Reifen:] platzen; [Kerze, Lampe:] ausgeblasen werden3. reflexive verb[Sturm:] sich legen* * *v.ausblasen v.auslöschen v. -
9 capronae
Ausführliches Lateinisch-deutsches Handwörterbuch > capronae
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10 bucca
bucca, ae, f. (wahrsch. onomatop.), die (im Reden, Essen u. dgl. aufgeblasene, vollgestopfte) Backe (versch. von genae, der bloßen Oberfläche des Gesichts, den »Wangen«), I) eig.: puls in buccam betet, Pompon. com. fr.: demonstravi digito pictum Gallum, distortum, eiectā linguā, buccis fluentibus, Cic.: erant illi fluentes purpurissataeque buccae, Cic.: tunc extenti buccarum sinus perlucent, der quakenden Frösche, Plin.: buccas vehementius sufflare, Varr. fr.: buccam implere, Cato fr. (beide v. Wind): buccas inflare, Plaut., vor Ingrimm, Hor.: scribere od. garrire (loqui), quod od. quicquid in buccam venerit (was einem vor den Mund kommt), Cic. ad Att. 1, 12, 4; 7, 10 extr.; 14, 7, 2 (ellipt. quicquid in buccam, ibid. 12, 1, 2). Mart. 12, 24, 5: so auch nihil te quod in buccam venerit celem, Augustin, ep. 3, 5: durae buccae fuit, er hatte ein hartes (freches) Maul, Petr. 43, 3: gemina quaedam buccarum inanitas, eine doppelte Vertiefung, wie eine hohle Backe, Plin. 11, 250. – II) meton.: 1) (im Vulgärlat.) ein Mundvoll, α) ein Mundbissen, Bissen duae buccae, Suet. Aug. 76, 2 Ihm.: panis, Petron. 44, 2. Mart. 10, 5, 5. – β) plena bucca, als Hohlmaß = cyathus, Metrol. scriptt. p. 128, 24 H. – 2) v. Pers., einer, der die Backen aufbläst, ein Backenbläser, Pausback, a) v. Hornbläser (cornicen), Iuven. 3, 35. – b) v. schlechten Sachwalter, der sich im Reden lächerlich ereifert, Iuven. 11, 34. – c) Pausback = Schmarotzer, Parasit, Petr. 64, 12. – / vulg. Nbf. būca, Gloss.
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11 bucco
bucco, ōnis, m. (bucca), der Tölpel in den Atellanen, der die Backen aufblies u. hinhielt (os praebuit), um sich zum Ergötzen der Zuschauer eine knallende Backpfeife (salpicta od. salpitta, Arnob. 7, 33) geben zu lassen. Dah. die Atellanentitel bucco adoptatus u. bucco auctoratus, Pompon. com. fr. p. 228 R2; dann übtr. = Tölpel, Einfaltspinsel, leerer Schwätzer (s. Isid. 10, 30), Pompon. com. 10. Aphriss. com. 1. Plaut. Bacch. 1088. Apul. apol. 81. Vgl. Löwe Prodr. p. 68. Heinrich Iuven. 5, 171 sqq.
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12 φῡσάω
φῡσάω, ion. φυσέω, blasen, eigtl. nach Arist. probl. 34, 7 Ggstz von ἀάζω, w. m. s.; vom Winde, Pol. 1, 48, 5; hauchen, von Menschen, Her. 4, 2; schnauben, φυσῶντ' ἄνω προς ῥῖνας Soph. Ai. 918, vgl. 1391; vom Blasebalge, Il. 18, 470; vom Winde, wehen, 23, 218; δεινὰ φυσάω, schrecklich schnauben, zornig sein, Eur. I. A. 381; μέγα φυσᾶν, stolz und aufgeblasen sein; φύσημα πολιτικόν φ. Plat. Alc. II, 145 e. – Gew. trans., aufblasen, aufblähen; φλέβας φυσεωμένας Her. 4, 2; im obscönen Sinne Strat. 3 (XII, 3); τὰς γνάϑους, die Backen aufblasen, als Ausdruck des Stolzes, Ar. Th. 221, wie Dem. 19, 314; sprichwörtl. δίκτυον φυσᾶν, ein Netz aufblasen, von vergeblicher Arbeit, B. A. 69. – Uebertr., τινά, Einen durch Lob, Schmeichelei u. vgl. aufgeblasen, hochmüthig machen, μετεωρίσας καὶ φυσήσας ὑμᾶς κατέβη Dem. 13, 12; ἐπάρας καὶ φυσήσας αὐτήν Dem. 59, 38; u. pass., ἐφ' οἷς φυσηϑεὶς Παυσανίας 59, 97, aufgeblasen sein; vgl. Xen. Mem. 1, 2,25. – Anblasen, anfachen, durch Blasen in Bewegung setzen, Sp.; auch ein Blasinstrument, die Flöte blasen, Ar. Av. 859 Soph. frg. 753, Pol. 30, 13, 8; αὐλούς Plut. Alc. 2. – Aushauchen, herausblasen, ausströmen lassen.
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13 soplar
so'plarv1) ( inflar) blasen2) ( exhalar) hauchen3) ( viento) wehen4) (fig: robar a hurtadillas) wegschnappen, stehlen¡Me han soplado la cartera! — Jemand hat mir die Brieftasche gestohlen!
5) (fig) ( en un examen) vorsagen, einsagen6) (fig: delatar) verraten, anzeigen¡Nos han soplado! — Man hat uns verraten!
verbo transitivo1. [aire, vidrio] blasen[velas, cirios] ausblasen2. [polvo, cenizas] wegblasen3. [globo] aufblasen4. (figurado) [examen, lección] vorsagen5. (figurado) [delito, falta] rausrücken6. (figurado) [objetos] klauen————————verbo intransitivo1. [gen] blasen[resoplar] die Backen aufblasen2. [viento] wehen3. (familiar) [beber] saufen————————soplarse verbo pronominalsoplarsoplar [so'plar]num1num (con la boca) blasen; (apartar) wegblasen; (velas) ausblasen; (hinchar) aufblasen; (fuego) anfachen; soplado a boca mundgeblasennum5num (golpe) verpassennum2num (engreírse) sich aufblasen -
14 bucca
bucca, ae, f. (wahrsch. onomatop.), die (im Reden, Essen u. dgl. aufgeblasene, vollgestopfte) Backe (versch. von genae, der bloßen Oberfläche des Gesichts, den »Wangen«), I) eig.: puls in buccam betet, Pompon. com. fr.: demonstravi digito pictum Gallum, distortum, eiectā linguā, buccis fluentibus, Cic.: erant illi fluentes purpurissataeque buccae, Cic.: tunc extenti buccarum sinus perlucent, der quakenden Frösche, Plin.: buccas vehementius sufflare, Varr. fr.: buccam implere, Cato fr. (beide v. Wind): buccas inflare, Plaut., vor Ingrimm, Hor.: scribere od. garrire (loqui), quod od. quicquid in buccam venerit (was einem vor den Mund kommt), Cic. ad Att. 1, 12, 4; 7, 10 extr.; 14, 7, 2 (ellipt. quicquid in buccam, ibid. 12, 1, 2). Mart. 12, 24, 5: so auch nihil te quod in buccam venerit celem, Augustin, ep. 3, 5: durae buccae fuit, er hatte ein hartes (freches) Maul, Petr. 43, 3: gemina quaedam buccarum inanitas, eine doppelte Vertiefung, wie eine hohle Backe, Plin. 11, 250. – II) meton.: 1) (im Vulgärlat.) ein Mundvoll, α) ein Mundbissen, Bissen duae buccae, Suet. Aug. 76, 2 Ihm.: panis, Petron. 44, 2. Mart. 10, 5, 5. – β) plena bucca, als Hohlmaß = cyathus, Metrol. scriptt. p. 128, 24 H. – 2) v. Pers., einer, der die Backen aufbläst, ein Backenbläser, Pausback, a) v. Hornbläser (cornicen), Iuven. 3, 35. – b) v. schlechten Sachwal-————ter, der sich im Reden lächerlich ereifert, Iuven. 11, 34. – c) Pausback = Schmarotzer, Parasit, Petr. 64, 12. – ⇒ vulg. Nbf. būca, Gloss. -
15 bucco
bucco, ōnis, m. (bucca), der Tölpel in den Atellanen, der die Backen aufblies u. hinhielt (os praebuit), um sich zum Ergötzen der Zuschauer eine knallende Backpfeife (salpicta od. salpitta, Arnob. 7, 33) geben zu lassen. Dah. die Atellanentitel bucco adoptatus u. bucco auctoratus, Pompon. com. fr. p. 228 R2; dann übtr. = Tölpel, Einfaltspinsel, leerer Schwätzer (s. Isid. 10, 30), Pompon. com. 10. Aphriss. com. 1. Plaut. Bacch. 1088. Apul. apol. 81. Vgl. Löwe Prodr. p. 68. Heinrich Iuven. 5, 171 sqq. -
16 φῡσάω
φῡσάω, blasen, Ggstz von ἀάζω; vom Winde; hauchen, von Menschen; schnauben; vom Blasebalge; vom Winde: wehen; δεινὰ φυσάω, schrecklich schnauben, zornig sein; μέγα φυσᾶν, stolz und aufgeblasen sein. Gew. trans., aufblasen, aufblähen; im obszönen Sinne; τὰς γνάϑους, die Backen aufblasen, als Ausdruck des Stolzes; sprichwörtl. δίκτυον φυσᾶν, ein Netz aufblasen, von vergeblicher Arbeit. Übertr., τινά, einen durch Lob, Schmeichelei u. vgl. aufgeblasen, hochmütig machen; pass., ἐφ' οἷς φυσηϑεὶς Παυσανίας, aufgeblasen sein. Anblasen, anfachen, durch Blasen in Bewegung setzen; auch ein Blasinstrument, die Flöte blasen. Aushauchen, herausblasen, ausströmen lassen -
17 şişirmek
vt ( balon) aufblasenavurt \şişirmek die Backen aufblasenrüzgâr yelkenleri şişirdi der Wind bauschte die Segel -
18 bifurcus
bifurcus, a, um (bis u. furca), zweizackig, -zinkig, zweigabelig, ramus, Ov.: surculi, Col.: valli, gabelförmige Schanzpfähle, Liv.: terminus = samardacus od. samartia (w. s.), Gromat. vet.: ders. bifurtius terminus, ibid. – subst., bifurcum, ī, n., der Punkt, wo sich zwei Äste voneinander teilen, Col.: von der Verbindung zweier Venen am Kopfe des Zugviehs, Veget. – dah. in der Volksspr.: sudor mihi per bifurcum volabat, über die Backen nach der Kehle zu, Petr. 62, 10.
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19 Genicida
Genicīda, ae, f. (gena u. caedo), der Backenschneider, Beiname eines Lucius Iunius, offenbar Spitzname eines Barbiers, der beim Rasieren oft in die Backen schnitt, Corp. inscr. Lat. 6, 7618.
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20 πλησί-γναθος
πλησί-γναθος, die Backen füllend, ἄρτος, Sopat. com. b. Ath. III, 109 e.
См. также в других словарях:
Backen (Substantivum) — 1. Die Backen aufgeblasen, der König kommt! – Simrock, 680. 2. Dürre Backen schaden dem Teufel mehr als fette. 3. Mit vollen Backen bläst sich s übel. 4. Rothe Bagge dütet nit immer uff Gesundheit. – (Frickthal.) 5. Säu ärre gaet de Backen, su… … Deutsches Sprichwörter-Lexikon
Backen — Backen. Ich backe, du bäckst, er bäckt, wir backen, u.s.f. Imperf. ich būk, Conj. bǖke, Partic. gebacken; ein unrichtiges Verbum, welches in doppelter Gattung üblich ist. I. Als ein Neutrum, mit dem Hülfsworte haben, in welcher Gattung es im… … Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart
Backen [3] — Backen, 1) bis zu einem gewissen Grade durch Erwärmung u. Feuer austrocknen; 2) eben dadurch eine gewünschte Beschaffenheit, unter Austrocknung, Verflüchtigung u. Umänderung flüssiger Stoffe erhalten; 3) (Kochk.), unter Zusatz angemessener Stoffe … Pierer's Universal-Lexikon
backen — Vst. std. (9. Jh., brōtbeckila Brotbäckerin 8. Jh.), mhd. backen, ahd. backan, bahhan Stammwort. Aus g. * bak a (mit vermutlich sekundärer Nebenform * bakk a ) backen , auch in ae. bacan, sonst in Ableitungen (anord. baka Vsw. braten, backen,… … Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache
Backen [1] — Backen, 1) (lat. Buccae), die Seitentheile des Gesichts, von Nase u. Mund an bis zur Augenhöhle, zum Ohr u. Unterkieferrand jeder Gesichtshälfte. Sie werden gebildet von der hier feineren u. gefäßreichern allgemeinen Hautbedeckung, die, sich… … Pierer's Universal-Lexikon
Backen und Banken — bedeutet in der vergangenen Seemannssprache „Zum Essen kommen!“ auf dem Schiff. „Back“ ist an Bord ein Tisch, „Aufbacken“ heißt also: den Tisch zum Essen decken. Entsprechend ist die „Backschaft“ die speisende Mannschaft. „Aufbanken“ bedeutet,… … Deutsch Wikipedia
Backen [2] — Backen, 1. die verstellbaren Teile eines Werkzeuges, zwischen denen Teile oder Arbeitsstücke durch Klemmen festgehalten werden, z.B. Backen des Schraubstockes, des Feilklobens, der Zange, der Futter bei Drehbänken; 2. bei Schraubenkluppen die… … Lexikon der gesamten Technik
Backen und banken — In der Seemannssprache bezeichnet »Back« den zusammenklappbaren Esstisch. Die Wendung, die eigentlich so viel wie »Esstisch und Sitzbank herunterklappen« bedeutet, ist seemannssprachlich im Sinne von »Platz nehmen zum Essen« gebräuchlich: Alle… … Universal-Lexikon
Backen — nennt man in der Stadt und Landwirthschaft, so wie in der Kochkunst diejenige Verrichtung, mittelst welcher das Brot oder andere Speisen durch die Hitze des Feuers in Oefen (S. Backofen) oder auf dem Herde, gar gemacht werden, d. h. die… … Damen Conversations Lexikon
Backen [1] — Backen und Banken, wegnehmbare, mit eisernen, umklappbaren Bügeln und Füßen versehene Tische und Bänke an Bord der Kriegsschiffe, welche die Mannschaft zum Einnehmen der Mahlzeiten benutzt. [432] Dieselben werden bei Klarschiff unter Deck… … Lexikon der gesamten Technik
Die Kartoffel — Die Kartoffel gehört zu den Nachtschattengewächsen und ist in Südamerika in den Hochlagen der Anden beheimatet. Die Spanier stießen als erste Europäer um 1526 auf dieses Grundnahrungsmittel der Indios und brachten bald darauf die Pflanze nach… … Universal-Lexikon